Katastrophenhilfe weltweit

Dezember 2003: Im iranischen Bam bebt die Erde - Tausende Menschen werden Opfer einstürzender Gebäude. Tausende mehr fliehen aus ihren Häusern und werden obdachlos.
Februar 2004: In der sudanesischen Bürgerkriegsregion Darfur flüchten Zehntausende Menschen vor mordenden und brandschatzenden Reiterhorden. Die Nachbarstaaten werden der riesigen Zahl von Flüchtlingen schon bald nicht mehr Herr.
Dezember 2004: Das Erdbeben im Indischen Ozean und die sich daran anschließende, gewaltige Flutwelle fordern Hunderttausende Opfer. Annähernd eine halbe Million mehr werden obdachlos.
Hier und überall dort, wo Menschen durch Unfälle, Katastrophen und Konflikte in Not geraten, hilft das Deutsche Rote Kreuz zusammen mit anderen Mitgliedern der internationalen Rotkreuzbewegung. Rund um die Welt, rund um die Uhr.
Wo immer Menschen in Not geraten, ist schnelle Hilfe das Gebot der Stunde.
Um hier gezielt helfen zu können, hat das Deutsche Rote Kreuz zusammen mit der Internationalen Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften (IFRC) ein Konzept für schnelle und hochgradig bewegliche Einheiten entwickelt, die in kürzester Zeit überall auf dem Globus in den Einsatz gehen können.
Diese sogenannten "Emergency Response Units" (ERUs) verfügen über standardisierte Ausrüstung, die in Lagerhäusern überall auf der Welt fertig verpackt auf den Einsatz wartet.
Lesen Sie hier mehr über das Konzept der Emergency Response Units. ![]()
Aktuelle Nachrichten
- Krefeld: Bürger spenden rund 40.000 Euro für die Opfer der Flutkatastrophe in Südasien.
(DRK Krefeld, 08.05.05) - Berlin: DRK-Präsident Dr. Rudolf Seiters dankt ehrenamtlichen Helfern für die in den Tsunamigebieten geleistete Arbeit.
(DRK.de, 28.04.05) - Berlin: DRK stellt Aktionsplan für die Aufbauhilfe in Südasien vor.
(DRK.de, 01.04.05) - Seychellen: DRK hilft bei der Warnung der Bevölkerung.
(DRK.de, 02.05.05) - Weltwassertag 2005: Wasser und Hygiene sind der Schlüssel für langfristige Entwicklung
(engl., IFRC.org, 22.03.05)
Lesen Sie mehr über die Auslandsarbeit des Deutschen Roten Kreuzes
- "Die Flut geht. Wir bleiben."

Auch beinahe ein halbes Jahr nach der Flutkatastrophe in Südasien ist die Arbeit des DRK in Indonesien, Sri Lanka und auf den Malediven noch lange nicht beendet. - Darfur - die vergessene Katastrophe

Vom Tsunami aus den Schlagzeilen der Weltpresse verdrängt, kämpfen im Sudan und seinen Nachbarländern noch immer Zehntausende ums Überleben. - Flutkatastrophe in Guyana

Tausende von Einwohnern stehen vor dem Nichts - ihr Hab und Gut davongespült von den schlimmsten Überschwemmungen der letzten Jahrzehnte. - Bam - eineinhalb Jahre danach

Fast 17 Monate nach dem verheerenden Erdbeben bleibt das Rote Kreuz weiterhin im Iran aktiv. - Rumänien - Tausende fliehen vor den Wassermassen

Sintflutartige Regenfälle lassen Tausende Einwohner obdachlos werden.
Alle Fotos auf dieser Seite ©2005 Axel Riemann.






